KUON RINEX
Wandle GNSS-Rohdaten-Logs nach RINEX um: kostenlos, ohne Konto, im Browser.
Nur Rohdaten des Empfängers (u-blox UBX RXM-RAWX, RTCM3, SBF) können umgewandelt werden. NMEA (Text wie $GNGGA, oft in .log/.txt) sind keine Rohbeobachtungen und können nicht zu RINEX werden.
Die Umwandlung erfolgt durch RTKLIB convbin. KUON prüft die Genauigkeit nicht, sondern vermittelt nur (RINEX sind präzise Vermessungsdaten, deshalb bauen wir keinen eigenen Konverter). Deine hochgeladenen Daten und Ergebnisse werden nach 24 Stunden automatisch gelöscht (keine Langzeitspeicherung: Datenschutz by Design). Kein Konto erforderlich.
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Was RINEX ist und wozu man es braucht
Jeder Empfänger schreibt im eigenen Format: .ubx bei u-blox, SBF bei Septentrio, RTCM3 beim Senden von Korrekturen. Auswertesoftware liest das nicht.
RINEX ist das neutrale Format, auf das man sich geeinigt hat. Einmal umgewandelt, öffnet die Datei in der Nachbearbeitung, in der Qualitätsprüfung und in den Werkzeugen der Behörden.
Was herauskommt
Die Beobachtungsdatei (.obs) enthält, was der Empfänger gemessen hat: je Epoche und Satellit die Code- und Trägerphasenstrecken sowie die Signalstärke.
Die Navigationsdatei (.nav) enthält, wo die Satelliten standen. Die Nachbearbeitung braucht beides.
Wann man das macht
Sie haben im Feld Rohdaten aufgezeichnet und wollen Zentimeterpositionen nachträglich statt in Echtzeit. Das ist PPK und verlangt RINEX.
Sie wollen wissen, ob eine Sitzung taugt, bevor Sie ihr trauen. Geben Sie die .obs in die Qualitätsprüfung.
Sie schicken Daten an jemanden. RINEX ist das Format, nach dem gefragt wird.
Worauf zu achten ist
Der Empfänger muss angewiesen sein, Rohmessungen aufzuzeichnen. Ein reines Positionsprotokoll hat nichts umzuwandeln, es enthält keine Trägerphase.
Die Antennenhöhe gehört in den Kopf der Datei. Steht sie falsch, sind alle folgenden Höhen um denselben Betrag falsch, und keine Software merkt es.
Die Dateien sind groß. Eine Stunde Rohbeobachtung ergibt zweistellige Megabytes, weshalb es die Hatanaka-Komprimierung gibt.